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Salz und Gesundheit

 

Das Salz ist ein wesentlicher Bestandteil aller Lebewesen.

Der Embryo wächst in der salzhaltigen Fruchtblase, die Muttermilch enthält auch kleine Mengen von Salz. 

Salz spielt eine entscheidende Rolle bei der guten Funktion unseres Körpers.

Als chemische Substanz besteht Salz vor allem aus Natriumchlorid (NaCl), d.h. aus Natrium und Chlor. Diese zwei Elemente müssen in allen Teilsystemen unseres Körpers, d.h. im Blut, in den Knochen und in den Flüssigkeiten,  in ausgewogenen Mengen vorhanden sein.

Das Natrium regelt als wertvoller Elektrolyt das Gleichgewicht der Flüssigkeiten im Körper und erleichtert die Absorption von Nährstoffen wie Glukose und Aminosäuren. 

Als chemische Verbindung trägt das Salz zur Vermehrung von roten Blutkörperchen, zu deren Versorgung mit Nährstoffen und zur Regelung des arteriellen Blutdrucks bei.

Ungefähr ein Drittel unseres gesamten Körpersalzes ist in den Knochen enthalten. Es trägt zu deren Festigkeit bei. Das restliche Salz befindet sich in den Zellen, wo es für das Gleichgewicht von Säuren und Basen im Körper sorgt.

Das Salz hilft bei Verstopfung und unterstützt die Verstoffwechselung von proteinhaltiger Nahrung. Bei den Säugetieren trägt Salz zur Produktion und zur Ausscheidung von Salzsäure im Magen bei, einem für die Verdauung von Nahrung und für die Sekretion von Magenflüssigkeit notwendigen Stoff. 

Salz und der menschliche Körper überhaupt sind reich an Metallen. Das erklärt auch die Tatsache, dass die wertvollen Spurenelemente des Meersalzes, wie Magnesium, Calcium, Kalium, Brom und Phosphor von unserem Körper besser aufgenommen werden. Der Mangel von Metallen im Körper führt hingegen zur Störung des Gleichgewichts der Flüssigkeiten   und der Elektrolyten. 

Der hohe Konsum von Salz kann aber auch Nachteile für den menschlichen Körper mit sich bringen. Hoher Salzkonsum kann zum Beispiel zur Erhöhung des arteriellen Blutdrucks, zur Einlagerung von Wasser oder gar zur Erhöhung des Herzrhythmus führen. Ein hoher Natriumgehalt im Körper belastet die Nieren, welche für die  Ausscheidung von überflüssigen Stoffen aus dem Körper verantwortlich sind. Bei dieser Funktion verwenden die Nieren einen Teil des in den Körperzellen gespeicherten Wassers, wobei eine Störung der Nierenfunktion zur Austrocknung der Zellen führen kann.

Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird für Menschen im Alter zwischen 9 und 50 ein Salzkonsum von 1.500 mg täglich für Männer und 2.300 mg für Frauen empfohlen. Diese Menge entspricht einem halben Teelöffel Salz pro Mahlzeit.